12.06.2017

Neuauflage der FFA-Studie TOP 75

Ergebnis: Vier Fünftel aller Karten (81%) werden erst am Tag des Kinobesuchs selber gekauft, drei Viertel (76%) davon im Kino selber, der Rest über das Internet (5%). Im Vorverkauf sieht es anders aus, hier wird mehr als jedes zehnte Kinoticket (11%) über das Internet gekauft – und damit mehr als doppelt so viel wie im Kino (5%)...


Diese Zahlen weist die neue FFA-Studie „Auswertung der TOP 75-Filmtitel des Jahres 2016“ aus, mit denen die Filmförderungsanstalt die erfolgreichsten Filme des vorangegangenen Jahres analysiert.

Weitere Details aus der Studie:

•           Spitzenreiter beim Vorverkauf im Internet war 2016 die Computerspielverfilmung ASSASSIN’S CREED, für die mehr als jeder vierte Besucher (27%) ein Ticket auf diesem Wege erwarb – mehr noch als für die STAR WARS-Anthologie ROGUE ONE (25%).

•           Unter den Top 75 Filmen befanden sich 20 deutsche Produktionen, die mit 19,7 Mio. Besuchern weniger Besucher ins Kino lockten als die 16 deutschen Filme im Ausnahmejahr 2015 (29,5 Mio.);

•           Die Auszeichnung (Deutscher und Europäischer Filmpreis) war als Motivation für einen Kinobesuch bei fast jedem fünften Ticketkauf von TONI ERDMANN ausschlaggebend (18% im Vergleich zu Ø 1%);

•           In der Bewertung (nach Schulnoten) sprach THE DANISH GIRL das Publikum am meisten an, die internationale Koproduktion mit deutscher Beteiligung erhielt die Bestnote 1,35 – ebenso wie der Disney-Animationsfilm VAIANA;

•           Der erfolgreichste deutsche Film des letzten Jahres Willkommen bei den Hartmanns war besonders bei den älteren Kinogängern beliebt: Fast jeder Zweite (45%) war älter als 50 Jahre (Durchschnitt: 27%);

•           Der durchschnittlich günstigste Eintrittspreis lag bei 6,23 Euro für HILFE, ICH HAB MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT, am teuersten war STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT mit 11,56 Euro;

 

 

Grundlage für die FFA-Auswertungen ist das Individualpanel Media*Scope der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dessen filmwirtschaftliche Daten der FFA exklusiv zur Verfügung stehen. Das Panel umfasst 25.000 Teilnehmer und steht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren.

 

Quelle: FFA

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